Bequeme Vorfinanzierung des Wareneinkaufs

Die bankenunabhängige Finanzdienstleistung, Finetrading, wird für die Finanzierung von betrieblichem Umlaufvermögen genutzt. Die einzelnen Teilnehmer agieren dabei als Zwischenhändler zwischen Lieferant und Käufer und finanzieren die verhandelten Bestellungen. Der Finetrader bezahlt die Rechnung des Lieferanten direkt nach Warenlieferung an den Verkäufer. Gleichzeitig räumt der Finetrader dem Warenabnehmer ein verlängertes Zahlungsziel von 120 Tagen ein.

Wareneinkauf 4.0 für den Mittelstand

Eine Wareneinkaufsfinanzierung kann mittelständische Unternehmer gezielt in unterschiedlichsten Unternehmensphasen unterstützen. In Vergangenheit war die Ausweitung bzw. weitere Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien, durch weitere Banken einfacher. Aufgrund von Basel 2 hat sich diese Thematik verschärft. Durch ein intelligentes Finetrading können Unternehmer heute gezielt die Produktion von Waren und Güter vorantreiben um durch den daraus resultierenden Ertrag die Zusatzkosten durch die separate Wareneinkaufsfinanzierung decken.
Die Wareneinkaufsfinanzierung kann als frei abrufbare Linie verwendet werden, vergleichbar mit einer Kontokorrentlinie. Es kommt zu einer Dreieckskonstellation zwischen Finetrader, Abnehmer und Lieferant. Der physische Warentransport und die bilateralen Verhandlungen zwischen Abnehmer und Lieferant bleiben von der Dreierkonstellation unberührt.
Besonders für Unternehmen in Wachstums- oder Sondersituationen können von solch einer Finanzierungsart profitieren.

Was ist Finetrading?

Finetrading ist eine Form der Wareneinkaufsfinanzierung bzw. Warenvorfinanzierung für kleine und mittelständische Unternehmen. Hierbei finanziert der „Finetrader“ die Waren, die u.a. ein Unternehmen zu Produkten verarbeitet. Durch Finetrading kann aber auch eine Absatzfinanzierung umgesetzt werden.
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Kosten einer Wareneinkaufsfinanzierung

Die Wareneinkaufsfinanzierung kostet i.d.R. rund 1% p.M.

Die Vorteile einer Wareneinkaufsfinanzierung

Finetrading lässt eine homogene und fristenkongruente Finanzierung von Waren bzw. Rohstoffen zu, die der Unternehmer zur Abwicklung von Aufträgen aufwenden muss.
Um spitzen im Geschäft abzudecken kann finetrading eine entscheidende Rolle für Unternehmen einnehmen um zusätzliches Wachstum zu schaffen.
Finetrading finanziert 100% der Waren vor, ohne die üblichen Sicherheitsabschläge, die eine Bank bei einer klassischen Betriebsmittelfinanzierung (z.B. Kontokorrentrahmenlinie) auf Waren vornimmt.

Unmittelbarer Liquiditätszufluss

Dadurch haben Lieferanten die Möglichkeit, unmittelbar den Liquiditätszufluss unternehmerisch zu verwerten, während der Finetrading-Nutzer Zeit bis zur endgültigen Bezahlung gewinnt. Für diesen Service erhebt der Finetrader individuelle Gebühren, die insbesondere von der Bonität und der Dauer der Nutzung abhängig sind. In der Regel setzen sie sich aus dem verhandelten Skonto und taggenauen Stundungsgebühren zusammen.

Vorteile für Geschäftsbanken in Kooperation mit Wareneinkaufsfinanzierern

  • Die Bank kann Firmenkunden bei herausfordernden Wachstumssituationen durch die Zusammenarbeit mit einem Finetrader unterstützen.

  • Das potenzielle Ausfallrisiko sinkt für die Geschäftsbank, aufgrund der Warenkreditversicherung, die bei diesem Geschäftsmodell Sicherungsgrundlage ist.

  • Durch die Finanzierung von Auftragsspitzen können Unternehmen Wachstumspotenziale nutzen, die ihnen bei einer klassischen Bankfinanzierung verwehrt gewesen wären. Hier profitiert auch die Hausbank durch zusätzliche cash-flows die mittels Finetrading entstehen.

  • Die Betriebsmittellinien der Hausbanken können durch den Einsatz einer Wareneinkaufsfinanzierung entlastet werden.

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